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Veranstaltungs Archiv
Klesmer und jiddische Lieder aus Kiel
Mittwoch, 19.10.2011 ca. 20.30
in Jankas Lokal auf der kleinen Bühne
– – Eintritt frei – –
Di Chuzpenics sind eine Klesmer-"kapelje" mit einem wohlig schwingenden Fundament aus Quetsche und Kontrabaß,
auf dem Oboe und Geige gegeneinander zum Duell antreten - und Martin W. Luth gesellt sich mit seinem klaren Bariton als singender
Geschichtenerzähler dazu. Doch immer wieder formieren die fünf Kieler sich zu überraschenden Duetten,
Trios oder auch zu einem klangvollen A-cappella-Chor. Diese farbigen, eigenwilligen Arrangements
ergeben sich unmittelbar aus der vielschichtigen Tiefe der jiddischen Musik.
Klesmer ist eine weitgereiste Musik, die ihr bestes Zuhause im Herzen findet. Di Chuzpenics kombinieren frech jahrhundertealte Musik
mit selbst ersponnenen und neu entdeckten Melodien, die ihnen zulaufen - so wie der bulgarische Tanz,
der mit einem tschechischen Drehleierspieler nach Kiel wanderte, oder das jiddische Liebeslied,
das ein amerikanischer Posaunist übers Meer an die Ostseeküste trug.
Einmalig auch die jiddischen Liedtexte, zu denen die Moderation einen leichten Zugang öffnet: Die Lebensweisheiten des klugen
Straßenmusikers an der "katrinke", dem Leierkasten, oder des welterfahrenen Selfmademanns und Ghettohändlers
Jisrolek strotzen nur so vor frischer Chuzpe! Eigene Gedichtvertonungen aus dem Projekt "lider - zum 100. Geburtstag
von Rajzel Zychlinski" bereichern das aktuelle Programm, und natürlich Klassiker aller vier CDs von Di Chuzpenics!
Di Chuzpenics sind:
Martin W. Luth - Lead-Gesang
Jule Schwarz - Geige, Gesang
Christine v. Bülow - Oboe, Englischhorn, Gesang
Martin Quetsche - Akkordeon, Gesang
Kay Krügel - Kontrabaß, Gesang

Foto © (Klaus-Henning Hansen)





Klaus der Geiger
Di. 24.11.2009 20.00 Uhr
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Weitere Infos unter
www.klausdergeiger.de
Eintritt frei

Di Chuzpenics
Klesmer und jiddische Lieder aus Kiel
Dienstag, 20.10.2009 ca. 20.30
in Jankas Lokal auf der kleinen Bühne

In Odessa, der großen Stadt am Schwarzen Meer, tummeln sich Tagediebe und kleine Ganoven neben Theaterbesuchern
und stolzen Kutschgästen. Den Ghetto-Händler „Jisrolek“, den Taschendieb „Awreml“ und andere dreiste Zeitgenossen
(jiddisch: Chuzpenics) lernt man in den Liedern des Kieler Quintetts „Di Chuzpenics“ kennen und lieben.
Neben den jiddischen Liedern hat sich die Gruppe der instrumentalen Klesmer-Musikverschrieben: Ohne jede elektrische
Verstärkung schlingen sich Oboe, Geige, Quetsche und Kontrabass umeinander, necken sich und toben
gemeinsam davon. Dabei werden die vielfältigen Einflüsse des Klesmer aus ukrainischen Trampeltänzen,
türkischen Balkanrhythmen, russischer Seele und den allgegenwärtigen arabischen Tonleitern hörbar –
stets von den Kielern sehr eigen und farbig arrangiert und offen auch für moderne Klesmer-Kompositionen aus aller Welt.
Vom Instrumentalsolo bis zum fünfstimmigen A-capella-Gesang reicht die Bandbreite der Chuzpenics, eine Vielfalt,
die mit Hilfe der lockeren Moderation durch Oboistin Christine v. Bülow verständlich dargeboten wird. Im Gepäck haben
Di Chuzpenics eine Fülle neuer, bisher nicht veröffentlichter Stücke aus allen Bereichen der Klesmer-Musik sowie ihre
vierte CD Glik (erschienen bei silberblick-musik, Berlin, 2008). Aktuelle Auftrittstermine und Hörproben gibt es im Internet unter



Zlatko, Pepe und Freunde
Dienstags im Biergarten im Sommer 2009
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